Schnapsbrennete

Am 31. Oktober 2026 stehen wir wieder am Ofen. Während die eingemaischten Früchte zu einem edlen Brand heranwachsen, werden am Degustationsbuffet die Geschmacksnerven gekitzelt. Ausgewählte Weine mit exquisitem Käse regen zu kontroversen Diskussionen an. Was dieses Jahr im Ofen destilliert wird?

Kommt vorbei und lasst euch überraschen!

Alljährlich laden der Rebstock und die IG Rebpacht Baden zur Schnapsbrennete in der Unteren Halde. Ab 14 Uhr läuft der Brennofen warm und bringt das eingemaischte Fruchtgut zum schwitzen. Bis der edle Brand aus der mobilen Destillerie tropft, dauert es. So bleibt ausgiebig Zeit, erlesene Weine und exquisiten Käse zu degustieren und das Gaumenerlebnis miteinander wortreich zu teilen.

Die Schnapsbrennete im Rebstock hat Tradition. War es zu Beginn Traubentrester, der zu einem Grappa…pardon: zu einem Marc gebrannt wurde, wechselte das Brandgut bald zu ganzen Früchten. Die Resultate aus den vergorenen Trauben, Birnen oder Feigen liessen sich sehen. Oder eben schmecken. Was nicht überrascht, wurde der Brandvorgang doch von den Profis aus der Spezialitätenbrennerei Humbel in Stetten durchgeführt und überwacht.

Keine Schnapsbrennete ohne ein anschliessendes, währschaftes Essen mit Treberwurst und Kartoffelsalat. Ist der neue Brand in der Flasche, lädt das Rebstock-Team zu Tisch und flambiert die aufgeschnittene Treberwurst mit dem neuen Spiritus. Die Platzzahl ist beschränkt…und der Schlorzifladen zum Dessert ein Gedicht.

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Jungreben