Gartenarbeit

Die Weinstöcke belegen verhältnismässig eine kleine Fläche. Der Grossteil des Rebbergs ist Grünfläche, die - gerade im wüchsigen Frühjahr - an einen riesigen Garten erinnert. Dieser will gepflegt sein.

Im Oberen Nettel wachsen auf rund 10 Aren gerade einmal 280 Weinstöcke. Grund für dieses doch eher bescheidene Nutzungsverhältnis ist der steile Hang, auf dem die Anlage gebaut wurde. Die Flächen an der Hanglage sind teilweise über 3 Meter hoch und sind in der Grünpflege dementsprechend eine grosse Herausforderung.

Um dem üppigen Wuchs im Frühjahr beizukommen ist ein rechtzeitiger Schnitt mit dem Handmäher/Fadenmäher wichtig. Gerade Primärpflanzen wie die Ackerkratzdistel breiten sich in einem frisch angelegten Rebberg explosionsartig aus. Ihnen ist nach einer Weile kaum mehr beizukommen. Aber auch das Berufskraut entwickelt sich in einem neuen Rebberg prächtig und verdrängt als Neophyt viele einheimische Pflanzen. Ihm ist nur mit Handarbeit beizukommen. Dabei ist es wichtig, dass die Pflanze mit der Wurzel ausgerissen und anschliessend im Kehricht entsorgt wird, um ein Absamen zu verhindern.

Mit den immer milderen Herbsttagen zeigt die Flora auch im Rebberg vielfach nach der erfolgten Traubenernte noch einmal einen Wachstumsschub. Statt den Bewuchs noch einmal mit dem Handmäher/Fadenmäher zu schneiden dürfen wir jeweils auf die Schafe des nahegelegenen Bauers zurückgreifen. Diese “erledigen” die Schittarbeit beinahe schon akribisch, so dass die Terrassen und Gassen bis Ende Jahr jeweils mit einem ordentlichen und gleichmässigen Bodenbewuchs daherkommen.

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