Biodiversität

Nebst der Traubenproduktion ist uns eine vielfältige Flora und Fauna ein wichtiges Anliegen. Dazu wird die Monokultur der Reben bewusst aufgebrochen.

Mit der aktiven Förderung der Vielfalt finden im Oberen Nettel auch Pflanzen wie der Rebbergpfirsich oder der Dolden-Milchstern ein zu Hause. Es sind Pflanzen, die das warme Klima lieben und mit einer bewussten Bewirtschaftung der Grünflächen gut gedeihen. Für Kleintiere werden Aufenthaltsorte und Bereiche geschaffen, wo sie im Falle von intensiven Interventionen einen Zufluchtsort finden.

Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb die Begleitflora in Gassen zwischen den Reben alternierend geschnitten wird. So haben inbesondere Insekten die Möglichkeit, während den Schnittarbeiten ihren Aufenthaltsort zu wechseln und im hohen Gras Schutz zu finden.

Die Parzelle im Chrum Heini mit der alternierend bewirtschafteten Gassenflora.

Nebst den Pilzkrankheiten richten die Mäuse im Rebberg einer der grössten Schäden an. Gerade die jungen Reben, deren Wurzeln noch nicht so tief reichen, leiden unter dem Wurzelfrass der Mäuse und sterben im Sommer vereinzelt ganz ab. Insofern ist Kater "Mirko” durchaus auch ein gerngesehener Gast. Nebst den Greifvögeln ist er ab und an mit einer Maus zwischen den Zähnen anzutreffen. Wir gönnen ihm dann jeweils grosszügig seinen Festschmaus. Und es IST ein Festschmaus: Die wohlgenährten Mäuse im Rebberg haben eine stattliche Grösse.

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