Terrassenbau

Die alten Rebstöcke auf unserem neu gepachteten Grundstück hatten ausgedient. Kam hinzu, das die Ortsbürgergemeinde BIrmenstorf als Besitzerin, die grosse Parzelle neu aufteilen und den Hang mit einem Gehweg erschliessen wollte. Das bedeutete, dass zuerst alle Rebstöcke ausgerissen und anschliessend der Hang mit schwerem Gerät neu terrassiert werden musste.

Der Schreitbagger baut die Terrassen und den neuen Querweg im Oberen Nettel

Nach der Erstellung der Terrasse werden die einzuschlagenden Pfähle mit Stickeln - kleine Eisenstangen, an denen die jungen Reben später angebunden werden - markiert.

Sind die Terrassen erstellt, wird in einem nächsten Schritt die Drahtanlage gebaut. Dafür werden die Terrassen vermessen und die Punkte, wo die Pfähle gesetzt werden, mit einem Stickel - einer kleinen Eisenstange, die später für die Erziehung der jungen Rebe dient - markiert. Danach werden die Pfähle gesetzt und maschinell in den Boden gerammt.

Anschliessend folgt die Handarbeit: In genau definierten Abständen werden die Stickel mit einem Rammrohr in den Boden getrieben. Es folgt der Einzug der untersten Drähte, die immer an den Pfählen und Stickeln fixiert werden.

Die Bepflanzung mit den Jungreben erfolgt in Birmenstorf traditionsgemäss am 1. Mai. Sind alle Reben im Boden, werden die letzten Drähte eingezogen und die Jungpflanzen mit einer Hülle vor den hungrigen Rehen geschützt

Zurück
Zurück

Gartenarbeit